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Vom Ursprung her leben

Viele Menschen sind sich vage oder auch deutlicher bewusst, dass das, was sie glauben und denken, einen Einfluß hat auf das, was sie erleben. Und viele Menschen wünschen sich nichts sehnlicher, als dass sie das, was sie glauben oder denken, kontrollieren und verändern können.Was es uns aber oft unmöglich macht, etwas zu verändern, ist, dass wir uns dagegen wehren. Und wenn Du Dich gegen etwas wehrst, dann ist das so, als würdest du es einbetonieren.

Der Schlüssel zum Verändern ist Erleben und Erfahren

Erfahren bedeutet nicht, über etwas nachzudenken, sondern ja zu sagen, es anzunehmen und zu fühlen und zu erleben. Du verbindest Dich wieder damit. Das ist nichts Analysierendes oder Emotionales. Fühlen und Erleben ist eine viel grundlegendere Erscheinung als Sprache oder Verstehen.

Fühlen bedeutet, dass du der wissende Ursprung bist

Jenseits von Denken und Analysieren erlebst Du Dich als der wissende und fühlende Ursprung, und dieses Wissen und Fühlen verschafft Dir die Gewissheit, dass du am Steuerrad Deines Lebens stehst.

Ursprung zu sein ist völlig unbeschreiblich. Es ist nichts, was sich in Worte übersetzen läßt. Du bist es ganz einfach. Du bist dieses Ich bin, das sein Leben vom Ursprung her lebt.

Du erlebst Freude vom Ursprung her.
Du erlebst Frieden vom Ursprung her.
Du erlebst grenzenlose Liebe vom Ursprung her.

Du bist dieser wissende, fühlende und schöpferische Ursprung

Und von dort aus, nachdem Du Dein Urspung-Sein wieder in Besitz genommen bzw. Dich daran erinnert hast (Du hast es ja nie verloren, sondern lediglich vergessen), von dort aus kannst Du jede beliebige Realität erschaffen, die Du gerne erleben möchtest. Einfach, weil Du Dich als Ursprung dazu entscheidest!

Dieses sich-als-Ursprung-erleben ist etwas, das Du im Zenmind-Bewusstseins-Training lernst. Ich persönlich kenne keine andere Methode, die das in so kurzer Zeit mit einer solchen Nachhaltigkeit ermöglicht.

Das Training hat die Absicht, Menschen daran zu erinnern, dass sie einst der Ursprung ihrer Realität waren und dass sie es wieder werden können. Wenn Du willst - und das ist das Schlüsselwort – kannst Du die Verbindung mit einer Realität beenden und in eine neue eintauchen. Denn machen wir uns eins deutlich: Wir sind selten, wenn überhaupt, in einer Realität gefangen, die wir nicht verändern können.

Und Du allein entscheidest, ob Du Dich verändern willst. Denn der einzige Grund, warum wir uns je verändern wollen, ist, dass wir mit zunehmender Erfahrung wünschen, dass unsere Realitäten unsere neue Weisheit besser widerspiegeln.

Welche Realität möchtest du als nächstes erleben?

Wie kommt es, dass das Zenmind-Bewusstseins-Training Dir dieses Dich-als-Urspung-erleben so rasch ermöglicht? Es ist eigentlich ganz einfach: neben kurzen und auf das wesentliche begrenzten Theorie-Lektionen bietet das Zenmind-Training Dir die Möglichkeit, Deine einzigartigen Erfahrungen zu machen. D.h., Du wirst dazu angeleitet, mit dem, worüber Du bisher nur gelesen und nachgedacht hast, Deine ganz eigenen Erfahrungen zu machen.

Du lernst, die Dinge zu fühlen. Du lernst, Dich, die Menschen um Dich herum und das Leben an sich zu fühlen und zu erleben. Da verbindest Du Dich! Da erwacht ein völlig neues Leben! Denn letztlich ist es doch nur eins, nach dem wir uns im Tiefsten unseres Herzenss sehnen – uns wirklich, wirklich verbunden zu fühlen.

Dieses Fühlen und Erleben führt Dich direkt zum Ursprung – willkommen daheim. Hier hat die Suche ein Ende. Von hier aus startest Du in ein bewusstes und selbstbestimmtes Leben.

Bitte frage Dich jetzt einmal: Welche Realität würde die Person, die ich gerne sein möchte, erfahren?

 

Echt sein – die pure Lust am Leben

Wir sind nicht, was wir zu sein glauben; du bist nicht, was du zu sein glaubst. Und tief in dir weißt du das auch. All die Rollen, die du tagein, tagaus spielst, sind nicht mehr als eben das – Rollen. Masken und Vorstellungen, die du über das stülpst, das du in Wirklichkeit bist.Wie du dich vom Leben trennst
Diese Rollen und Masken können nützlich und hilfreich sein oder aber auch behindernd und einschränkend, auf alle Fälle aber trennen sie dich von deinem wahren Wesen. Und wenn du nicht in der Lage bist, deine Rollen und Masken bewusst und absichtlich zu wählen, dann wirst du es auch nicht leicht haben, sie ganz nach Bedarf zu wechseln und loszulassen.

Hier beginnt das selbstbestimmte Leben
Deine Rollen und Masken zu wählen und sie nach Bedarf wieder loszulassen, ist für ein freies und selbstbestimmtes Leben unabdingbar – und die pure Lust am Leben, die unbändige Leidenschaft, die dein wahres Wesen ausmacht, verbirgt sich hinter all diesen Rollen.Jenseits des Rollenspiels – deine strahlende Präsenz
Das Leben kann zutiefst erfüllend, lustvoll und befriedigend sein, voller Freude, Glück und Leidenschaft. Da, wo du mit allen Sinnen und über die Sinne hinaus mit dem gegenwärtigen Augenblick verschmilzt, kannst du dies erfahren, sei es im Alltag mit deinen Lieben und mit Freunden, sei es beim Geldverdienen und Karrieremachen, beim Putzen, Einkaufen, Wäsche waschen oder wo auch immer.

In das Leben hinein entfalten
Wenn du jenseits aller Rollen und Masken ganz wach und präsent bist mit dem, was gerade ist, entfaltet sich dein wahres Wesen in den gegenwärtigen Augenblick hinein. Und das ist es doch, wonach wir uns im Grunde unseres Herzens am meisten sehnen: echt sein – die pure Lust am Leben

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Achte darauf, welche Rollen du den ganzen Tag über so einnimmst. Bemerke, ob dies automatisch, als Reaktion auf irgendetwas, oder bewusst und absichtlich geschieht. Entscheide dich hin und wieder, alle Rollen und Masken für einen Augenblick loszulassen.
    • Sei bei allem, das du tust, so präsent wie möglich; kehre mit deiner Aufmerksamkeit immer wieder in den gegenwärtigen Augenblick zurück.
    • Fülle deinen Körper mit deinem Atem. Atme dabei so mühelos wie möglich und lasse deinen Atem in sämtliche Bereiche deines Körpers strömen.
    • Spüre deinen Körper als reine Energie. Sei diese Energie. Dann spüre den Raum, der deinen Körper umgibt, als reine Energie. Stelle dir vor, wie du dich in einem Meer von reiner Energie bewegst. Nun lass die Energie, die du bist, mit der Energie, die dich umgibt, zusamenfließen. Sei grenzenlos :-)
Mehr dazu auch im Zenmind-Bewusstseins-Training

Aufwachen und echt werden

… oder: wie du aufhörst, dich hinter dir selbst zu verstecken
Der amerikanische Autor und Mystiker Alan Watts sagte einmal, die wichtigste Frage, die ein Mensch sich stellen könne, sei: Wer bin ich?
Hast du dir diese Frage schon einmal in voller Aufrichtigkeit gestellt? Bzw., hast du dich dieser Frage schon mal wirklich gestellt? Wer bin ich?

Diese Frage ist es wert, etwas tiefer erforscht zu werden, denn die oberflächlichen Antworten werden dich nicht wirklich zufrieden stellen.

Unter die Oberfläche schauen

Wenn du nicht weißt, wer oder was du wirklich bist – oder wenn du dich vor dem fürchtest, wer oder was du bist -, dann betrügst du dich selbst!

Hier beginnt die Selbsttäuschung!

Du gibst vor, der oder das zu sein, von dem du denkst, es zu sein. Das Bild, das du von dir hast, ist ein komplexes Zusammenspiel von deinen eigenen Vorstellungen und Lebenserfahrungen und den Vorstellungen und Erwartungen anderer.

Wenn du dich hinter dir selbst versteckt

Dieses falsche Selbstbild aufrechtzuerhalten ist ein fortgesetzter Verrat an dir selbst. Und tief in dir spürst du das auch.

Jede spirituelle Reise führt dich irgendwann an den Punkt, an dem du diese Erfahrung des Selbstbetrugs sehr deutlich machst.

Und das ist eine große Chance zum Aufwachen!

Denn dieses Gefühl des Selbstbetrugs zeigt dir sehr deutlich, welche Kursänderungen du in deinem Leben vornehmen solltest, um aufzuwachen und authentischer zu werden.

Die Chance zum Aufwachen

All die schmerzhaften und unangenehmen Erfahrungen in deinem Leben – von den kleinen Enttäuschungen bis hin zu den großen seelischen Verletzungen – kannst du als Weckrufe verstehen. Sie haben den einzigen Zweck, die Verteidigungsstrategien deines Egos aufzuweichen und durchlässiger zu machen.

Das ist nicht immer angenehm, daher wehrst du dich dagegen – und das macht es nur noch unangenehmer.

Anerkennen was ist

Wenn du die Bereitschaft zur Offenheit entwickelst und diesen Erfahrungen erlaubst, da zu sein und sie annimmst, gibst du dir damit die Gelegenheit, sie zu heilen.

Diese Akzeptanz ist ein echtes Geschenk, dessen du dich selbst als würdig betrachten solltest.

Denn, wenn du mal ganz ehrlich hinschaust, wünschen wir uns doch nichts sehnlicher, als all unsere Masken fallenzulassen und uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind.

Zeig dich, wie du bist

Also – trau dich.
Trau dich, echt zu werden.
Hör auf, dich hinter dir selbst zu verstecken und erlaube dir der zu sein, der du bist.

Willkommen daheim :-)

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Entwickele mehr und mehr die Bereitschaft, dich und dein Leben in ALLEN Facetten zu betrachten und wertzuschätzen.
    • Erlaube dir, auch wenn es nicht immer angenehm sein mag, dir selbst gegenüber ehrlicher zu werden.
    • Bemerke, wenn du auf irgendetwas oder jemanden – in Form von Kritik, Ablehnung oder Ärger/Hass – reagierst und frage dich selbst, was das mit dir zu tun haben könnte. Frage dich, wann du in deinem Leben dich schon mal so – oder ähnlich – verhalten hast.
    • Entscheide dich, mit dem Reagieren aufzuhören. Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei der Sache, die dich zum Reagieren veranlaßt hat, ohne weiterhin darauf zu reagieren.
    • Erkenne, dass zwischen dem äußeren Anlaß und deiner Reaktion eine kleine Lücke besteht. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit in diese Lücke und triff von dort aus eine Entscheidung.
    • Entscheide dich ganz bewusst dazu, für dich und dein Leben und deine Lebensumstände die Verantwortung zu übernehmen.
    • Weigere dich beharrlich, irgendetwas oder irgendjemandem die Verantwortung für dich oder dein Leben oder deine Lebensumstände zuzuschieben.
    • Liebe dich, so wie du bist; vergib dir und dann auch anderen. Erlaube dir auch, die Gefühle zu fühlen, die dich bislang davon abgehalten haben, dir selbst und anderen zu verzeihen.
    • Entscheide dich, ungeachtet aller Umstände, grundlos glücklich zu sein – einfach, weil du es so willst.
    • Lerne, die wichtigste Fähigkeit in deinem Leben zu kultivieren – die Fähigkeit, deine Aufmerksamkeit zu beherrschen. Dies gibt dir die Möglichkeit, etwas zu betrachten, ohne darauf zu reagieren.
Mehr dazu auch im Zenmind-Bewusstseins-Training

Sei du selbst!

… wie du damit aufhörst, als Kopie durch’s Leben zu gehen
Wie oft im Leben bist du wirklich du selbst? Lebst selbstbestimmt, authentisch, natürlich, in Übereinstimmung mit deiner inneren Wahrheit?Da machen wir uns gehörig etwas vor
Ist es nicht so, dass wir, statt wirklich authentisch zu leben, uns oft bei anderen etwas abgucken oder etwas lesen, was wir toll finden und dann so tun, als ob es unsere Wahrheit wäre – obwohl es gar nicht mit dem übereinstimmt, was wir tatsächlich glauben und erleben?
Das Ein-Finger-Zen des Meisters Gutei
In einem der vorigen Artikelist die Rede vom Zen-Meister Gutei, der, wann immer er nach dem Wesen des Zen gefragt wurde, einfach einen Finger hochgestreckt hat, um damit die Unmittelbarkeit des Augenblicks zum Ausdruck zu bringen. Die Geschichte geht noch weiterDer Zen-Meister hatte einen Schüler, der ihm stets eifrig zugeschaut hat. Und als der Schüler eines Tages, wie der Meister nicht da war, von einem Besucher nach den Lehren des Meisters gefragt wurde, streckte er, so wie er es sich abgeschaut hatte, den Finger in die Luft.Als der Meister davon erfuhr, schnitt er kurzerhand seinem Schüler den Finger ab! Wie der Junge schreiend davon lief, rief ihm der Meister hinterher – er drehte sich um und der Meister streckte seinen Finger in die Luft. In diesem Augenblick erwachte der Schüler und erblickte seine wahre Natur.Jenseits der Illusionen
Unbarmherzig waren sie, die alten Zen-Meister, und wenig zimperlich, wenn es darum ging, die Menschen wachzurütteln und ihre Illusionen abzuschneiden. Ob die Geschichte nun wahr ist oder eher metaphorisch zu verstehen ist, finde ich an der Stelle nicht so wichtig.

Entscheidend ist es, dass du wirklich du selbst bist! 
Es geht darum, dass du dich selbst zum Ausdruck bringst, deine Wahrheit lebst und dir nicht irgendwo etwas abschaust und so tust, als ob es deins wäre – auch wenn dies häufig als Erfolgsstrategie angepriesen wird. Denn da, wo du dir etwas abguckst und dann so tust, als wäre es deins, entfernst du dich nur noch weiter von dir selbst. Du belügst dich und andere, wenn du nur so tust als ob. Auf diese Weise verstricken wir uns oft ein Leben lang in Selbstverleugnung und Selbsttäuschung.

Komm zu dir zurück!
Ja, imitieren ist die Art und Weise, wie wir als Kinder von unseren Eltern gelernt haben und uns dann später wundern, dass wir ihnen gar nicht so unähnlich sind – obwohl wir doch immer anders sein wollten ;-)

Viel hilfreicher ist es, wenn du zu dir stehst. Sei du selbst! Bringe das, was lebendig in dir ist, authentisch zum Ausdruck.

Lebe deine Natürlichkeit! 
Fühle, was lebendig in dir ist und akzeptiere es. Vielleicht gefällt es dir nicht, und doch ist es deins. Und wenn du es unbedingt loswerden willst, dann geht das erst, nachdem du es liebevoll akzeptiert hast. Sicher, die Wahrheit kann auch erst mal weh tun – doch das ist deine Chance!

Hinter all dem, was du glaubst zu sein, verbirgt sich deine wahre Natur
Du entdeckt sie – wie immer – in diesem einen Augenblick. Der Zen-Meister Gutei hat seinem Schüler den Finger abgeschnitten, d.h., ihn seiner falschen Vorstellungen beraubt. Und dann streckt er seinen Finger in die Luft – jetzt! Hier! Schau genau hin! Dieser eine Augenblick! Das ist es! Der Augenblick der Wahrheit. Und der Junge hat es – sich! – endlich erkannt.

Mache jeden Augenblick zu deiner Wahrheit
Wenn du dir unbedingt was abgucken mußt – wir alle machen das ja mehr oder weniger, wenn wir gute Bücher lesen oder uns anderer Vorbilder bedienen -, dann verinnerliche dies so sehr, dass es deins wird. Tu nicht nur so, als ob – mach deine Erfahrungen damit!

Das ist der Prozess der Integration, und er funktioniert nur, wenn du mit dem, was du siehst oder hörst, deine eigenen Erfahrungen machst. Mache Wortlektionen zu Weltlektionen!

Daher findest du z.B. am Ende eines jeden Coaching-Tipps stets praktische Tipps zur Integration.

Also: Werde vertraut mit dir selbst – entscheide, ob du als Kopie oder als Original durch’s Leben gehen willst.

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Werde vertraut mit dir selbst – entscheide, ob du als Kopie oder als Original durch’s Leben gehen willst.
    • Achte auf deine Neigung, dir die Wahrheiten anderer aneignen zu wollen und überprüfe, inwieweit es mit deiner Wahrheit übereinstimmt.
    • Wenn du etwas siehst oder hörst, das dein Interesse weckt, prüfe sehr genau, ob es wirklich für dich paßt.
    • Werde wach und sensibel für deine Gedanken und Gefühle. Nimm das wahr, was da ist, ganz gleich, ob es dir gefällt oder nicht.
    • Entwickle die Bereitschaft, alles in dir anzuerkennen und wertzuschätzen. Sei ganz ehrlich mit dir selbst.
    • Lerne, auf deine inneren Signale zu achten und ihnen zu vertrauen.
    • Sei dir, so oft es geht, darüber bewusst, was du in diesem Augenblick am liebsten machen würdest. Und dann triff eine Entscheidung.
    • Finde Möglichkeiten, das, was in dir ist, auf angemessene Weise zum Ausdruck zu bringen – d.h., ohne deine Integrität oder die anderer zu verletzen.
  • Echt zu werden ist ein Prozess. Wenn du auf die Nase fällst, dann steh wieder auf – so wie damals, als du Laufen gelernt hast.

Nur dieser eine Augenblick

… oder: weshalb du genau hinschauen solltest

Wann immer der Zen-Meister Gutei nach dem Wesen des Zen gefragt wurde, streckte er einfach einen Finger hoch. Mehr nicht. Das ist es. Nur dieser eine Finger – dieser eine Augenblick.

Ohne Worte – hier und jetzt
Versuchst du etwas dort hinein zu interpretieren, ist er schon vorbei – dieser eine Augenblick. Der Finger ist nicht wichtig. Genausogut hätte Gutei eine Kaffeetasse hochhalten können. Dieser eine Finger; diese Kaffeetasse. Das, was jetzt ist, ist alles, was ist. Wenn du genau hinschaust, siehst du es.

Wie schaust du genau hin?
In einem der früheren Zenpower-Tipps heißt es: “Erleuchtung ist das was geschieht, wenn du die Entfernung weg nimmst.” 

Wenn du mit deiner Aufmerksamkeit nicht mehr bei dir bist, sondern ganz bei dem bist, was du betrachtest, wirst du mit dem Ding eins.

Wenn du mit deiner Aufmerksamkeit ganz bei dem bist, was du tust, wirst du mit deinem Tun eins.

Da ist nichts mehr dazwischen. Nur das. Das ist das Geheimnis des Flow! Worte trennen dich von dem, was ist. So wie es auch in einem alten Zen-Gedicht heißt: “Machst du jedoch nur die kleinste Unterscheidung, dann sind Himmel und Erde unendlich getrennt.”

Das was ist ist das was ist – und das ist es, was zählt
Ein anderer Meister antwortete auf die Frage nach der Bedeutung des Zen: “Was ist die Bedeutung dieses Augenblicks?” Genausogut hätte er antworten können: “Der Baum im Hof braucht Wasser.”

Was ist die Bedeutung dieses Augenblicks? Der Baum braucht Wasser – also gehe hin und gieß ihn. Das ist es. Das ist das, was jetzt ist.

Mit dem Leben fließen
Unser Leben könnte wirklich ganz einfach sein. Wir könnten mit dem fließen, was ist, wenn wir nicht ständig unsere Gedanken, Sorgen, Zweifel und Erwartungen dazwischen schieben würden.

Ja, wir brauchen Worte, um uns zu unterhalten und zu verständigen. Doch wenn es ums Wesentliche geht, gehen Worte stets an der Wirklichkeit, am wirklichen Leben vorbei.

Ja, du brauchst Ziele und Visionen, und du brauchst Pläne, um dich klar auszurichten. Und wenn du das fertig hast, dann lass es los! Wenn der Verstand zur Ruhe kommt und du ganz still wirst, erwachen plötzlich Intuition und Kreativität! Du mußt dem, was ist, nicht noch etwas hinzufügen.

Tu einfach was zu tun ist
Anstatt dich also lange mit Zaudern, Zögern und Zweifeln aufzuhalten, geh’ einfach hin und tu, was zu tun ist. Das ist schon alles. Von einem Augenblick zum anderen.

Was verlangt der Augenblick von Dir? Schau genau hin, und du siehst es! Und dann – tu es einfach! Du kannst es einfach nicht verkehrt machen :-)

Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:

    • Betrachte etwas eine Zeitlang aufmerksam und gewinne dabei den Eindruck, wie sich die Entfernung zwischen dir und dem Gegenstand deiner Betrachtung zunehmend verringert.
    • Betrachte etwas aufmerksam; erkenne deinen Standpunkt als ‘hier’ und das, was du betrachtest, als ‘dort’. Lasse ‘hier’ und ‘dort’ zusammenfließen, bis es nur noch ein umfassendes HIER gibt.
    • Sei mit deiner Aufmerksamkeit völlig bei dem, was du tust. Mach dir keine Gedanken um den Ausgang deines Tuns, noch sorge dich um irgendein Ergebnis.
    • Lasse deine Aufmerksamkeit für etwa fünf Minuten von einem Objekt zum anderen wandern. Bemerke, wie deine Aufmerksamkeit zunehmend ins Fließen kommt. Du kannst das auch mit einem Spaziergang verbinden.
    • Reserviere einen ganzen Tag für dich, an dem du aus deinem gewöhnlichen Alltag aussteigst. Nimm dir nichts anderes vor als das zu tun, wonach immer dir gerade zumute ist. Achte dabei auf Impulse in deinem Inneren als auch aus deiner Umgebung. Bleibe so gut es geht mit deiner Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick.
  • Wähle ein für dich wichtiges Projekt und nimm dafür die innere Einstellung an, alles zu tun, was nötig ist, um es zu einem erfolgreichen Abschluß zu bringen. Bleibe dabei entspannt.

 

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